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Armoiries

Posté le 24.03.2026 14:04
Bonjour, j’habite au Québec et je voudrais connaître les armoiries des Müller de Reckingen. Merci

Bonjour,

Vous trouvez les armoiries et l'origine des noms de familles valaisannes dans l'Armorial valaisan, disponible à la Médiathèque Valais - Sion. 

Dans le Nouvel armorial valaisan (édition 1984) disponible en ligne, des détails sur la famille Müller sont accessibles à la page 159 du document numérisé. 


Müller
Goms, Sitten
Molitor, Molitoris, Müler, Miller. 

Aus der Gewerbebezeichnung abgeleiteter, u. a. im Oberwallis weitverbreiteter Familienname. Im Zenden Goms sind Familien dieses Namens seit Ende des 13. Jh. hauptsächlich in Geschinen, Reckingen, Münster und Ernen bekannt. Die Familie von Reckingen teilte sich in drei Zweige: Hiltprant Müller im obern Dorf (1471) von dessen Nachkommen sich einige in Sitten, andere am Brigerberg niederliessen ; einen anderen Zweig bildete die Familie des Nikolaus Müller über Rotte, 1549 genannt und im 18. Jh. erloschen ; vom dritten Zweig, dem auch Thomas Müller in Niederdorf unà über Rotte angehörte (1554), Hessen sich einige in Savièse, Grimisuat, Morel, Brig und Sitten nieder.

Aus den Familien Müller von Ernen, Münster, Geschinen und Reckingen (hin und wieder Molitor genannt) sind im Laufe der Jahrhunderte mehrere Geistliche (u. a. Domherren von Sitten) und Amtsträger hervorgegangen. In neuerer
Zeit: Felix (1857-1913), Präsident von Glis, 1901-1905 Grossrat. Zweige der Gomser Familie zogen immer wieder nach Sitten. Matthäus Miller tritt 1514 dort wiederholt als Zeuge auf. Kaspar, geb. 1824 in Reckingen, wurde am 27. April 1891 Burger von Sitten. Alexander Müller (1824-1891) aus Reckingen, Apotheker, ehelichte Louise Anderledy (Schwester des Jesuitengenerals), liess sich 1850 in Sitten nieder und gründete dort einen neuen Zweig.



I. — Geteilt, oben in Blau ein sechsstrahliger goldener Stern im Schildhaupt, zwischen 2 goldenen Lilien, unten in Grün ein halbes goldenes Mühlerad.
Das Wappen der Gomser Familie - auch vom Sittener Zweig geführt - lehnt sich an das einer gleichnamigen Familie vom Urserental (Kanton Uri) an, jedoch mit anderen Farben. Verwandtschaftliche Bande zwischen den beiden Familien sind nitht feststellbar.

II. — Durch ein erniedrigtes schrägrechtes silbernes Bach schräggeteilt, oben in Blau 3 fünfstrahlige goldene Sterne (1,2) unten in Grün ein aus dem Bach hervorbrechendes halbes goldenes Mühlerad.
Auf einem Ofen im Hause Albin Ebener - früher Eugen Heimoz - in Bramois, 1720. Familien Müller von Littau, Ruswil und Aesch (Kanton Luzern) führen ein ähnliches Wappen ohne Bach, die Sterne und das halbe Mühlerad in verschiedenen Farben. Vgl. A. Am Rhyn: Wappenbuch der Bürger von Luzern 1798-1924, Luzern 1934, T. 49.

III. — In Gold ein unterhalbes schwarzes Mühlerad auf grünem Dreiberg.
Glasmalerei von 1613 in Nostellchurch (England), wo dieses Wappen mit dem des Bischofs Adrian IL von Riedmatten, seines Bruders Peter von Riedmatten und dem des Domkapitels zu sehen ist (vgl. Anzeiger für Schweiz. Altertumskunde, 1937) ; das von einem Engel gehaltene Wappen dürfte einem Priester zugewiesen werden.

IV. — Geteilt, oben in Gold ein liegendes blaues Mühleisen, unten fünfmal im Wellenschnitt gespalten von Rot und Silber.
 

Si vous souhaitez obtenir les images de qualité des armoiries de la famille concernée, vous pouvez contacter les Archives de l'Etat du Valais.

Meilleures salutations,

La Médiathèque Valais 

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